Privathaftpflichtversicherung


Was ist eine Privathaftpflicht ?

Eine Privathaftpflicht sichert Privatpersonen gegen Schäden an Dritten ab.

Deckung der gängigen Haftpflichtrisiken des täglichen Lebens.

- zusätzlich Solaranlagen, Tierhalter, Diensthaftpflicht, Haus- und Grundbesitzer, 


Verschuldenshaftung

Vorsätzliche oder fahrlässige Handlung muss für ein Verschulden seitens des Verursachers vorliegen. Die Höhe des Schadens ist dabei unabhängig vom Grad des Verschuldens, wobei die Schadenersatzpflicht unbegrenzt bis zum tatsächlichen Schaden ist.

§ 823 BGB Abs. 1

“Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Daraus ergeben sich mögliche Haftungen mit der Beweislastführung seitens des Anspruchstellers wie folgt:

• Verschulden (Grad des Verschuldens, fahrlässig, vorsätzlich)

• Verletzung eines Rechtsgutes

• Widerrechtlichkeit

• Adäquater Kausalzusammenhang

• Delikt- oder Schuldfähigkeit

Was macht Deine Privathaftpflicht konkret ?

Die Privathaftpflicht prüft, inwieweit die Haftung juristisch gesehen greift.

Falls unberechtigte Ansprüche bestehen, zieht die Privathaftpflicht Rechtsanwälte hinzu, um Schaden abzuwenden bzw. unberechtigte Ansprüche abzuwehren.


Bei Verpflichtung zum Schadenersatz deckt die Privathaftpflicht die finanziellen Ansprüche bis zu den gewählten Versicherungssummen und Grenzen ab.

Falls die Höhe der Versicherungssummen nicht ausreicht um den Schaden zu decken, haftest Du für die Differenz mit Deinem persönlichen und zukünftigen Vermögen und Deinem Lebensstandard!

Was können für Schäden auftreten ?

Unterschieden werden können mögliche Schadenersatzansprüche in die drei nachfolgenden Kategorien. Jede Kategorie hat Ihre eigene Daseinsberechtigung je nach Kunde, Freizeitgestaltung, Umgang und Alltag. Die Schäden können dabei einmalig oder als wiederkehrende Ansprüche auftreten.

Personenschäden

Wie hoch ist der Verdienst eines durchschnittlichen Deutschen im Laufe seines Lebens? Im Fall der Fälle hast du diesen Betrag persönlich dein Leben lang abzuzahlen ohne jemals fertig zu werden. Oder du lässt es deine Privathaftpflicht zahlen.


Personenschäden treten auch als wiederkehrende Zahlungen auf, sodass deine finanziellen Reserven in Windeseile aufgebraucht sind und du deinen Lebensstandard an den Nagel hängen darfst. Was passiert eigentlich, wenn mehrere Personen gleichzeitig durch Dich Schaden erleiden?


• Schmerzensgeld

• Rentenzahlungen

• Verdienst- oder Gewinnausfall

• Heilbehandlungskosten

Sachschäden

Dir fällt bei einem Freund sein neues Handy runter und es ist kaputt, irreparabel. Wer bezahlt? Du hast die Wahl: Du selbst oder deine Privathaftpflicht.


Sachschäden sind häufig einmalige Zahlungen im moderaten finanziellen Rahmen. Aber wer möchte schon auf sein eigenes neues Handy nur deshalb verzichten?


• Ersatz bei Zerstörung oder Abhandenkommen

• Wertminderung

• Reparatur

Vermögensschäden

Treten häufig in Zusammenhang oder als Folge der vorangegangenschen Schäden auf oder typischerweise als Fehler in beratungsintensiven Berufen.


Teilweise übernimmt hier die Privathaftpflicht erste Schäden, für einen vollständigen Schutz sind allerdings weitere Haftungsrisiken abzusichern wie Betriebshaftpflicht oder Vermögensschadenhaftpflicht.


• Folgen eines Sach- oder Personenschadens

• geldwerte Nachteile

Welche Personen sind in Deiner Privathaftpflicht eingeschlossen ?

Gemeinsamer Haushalt

  • Personen zur gefälligkeitshalben Betreeung von Haus, Wohnung oder Garten
  • Personen mit vertraglicher Haushaltsbeschäftigung im Rahmen der Tätigkeit
  • Versicherungsnehmer, Ehe-/Lebenspartner, in eheähnlicher Gemeinschaft lebender Partner

Kinder

  • Kinder und Stief-, Adoptiv-, Pflegekinder des Versicherungsnehmers oder Partners
  • Kinder in Ausbildung (Berufsausbildung, Studium sowie weitere Lehren/Studien)
  • Kinder während der Wartezeiten auf Ausbildungsplatz, Lehre, Studienplatz
  • volljährige Kinder für ein Jahr im Rahmen
    • eines Work- und Travel-Programmes oder Au-Pairs
    • eines freiwilligen Wehrdienstes, Bundesfreiwilligendienstes
    • eines sozialen oder ökologischen Jahres
    • vorliegender Arbeitslosigkeit auch mit Aushilfstätigkeit

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